Ololiuhqui (Rivea corymbosa)




Rivea corymbosa (auch Turbina corymbosa genannt), gehört zur Familie der Morning Glory-Pflanze, die ursprünglich in Südamerika von Mexico bis Peru wächst, wie auch im Süden und anderswo. Die Samen wachsen zu einer Dauerpflanze mit weißen Blumen, die oft als Zierpflanze gebraucht wird. Ololuihqui gehört zu den LSA-Samen, d.h., daß es Ählichkeiten mit LSD aufweist, in chemischer Struktur wie auch in Wirkung. 



Jahrhundertelang verfügten ausschließlich die Indianer in Mexico über die Kenntnisse in bezug auf Anwendung von Ololiuhqui. In dieser Umgebung wurden die Samen öfter gebraucht als irgendwelches Halluzinogen. Auch heutzutage kann man in fast jedem Dorf in Oaxaca erleben, wie die Einwohner Ololiuhqui anwenden um Antworten und Hilfe von 'Oben' zu bekommen. Aztekische Priester gebrauchen es für psychedelische Zwecken, wie Kommunikation mit den Göttern. Die Samen sind ebenfalls ein traditionelles Heilmittel in Mexico. Man sagt davon, daß sie Wunder hervorrufen, vorausgesetzt, daß sie auf richtige Weise angewendet werden.
Albert Hofmann in 'LSD, My Problem Child':
"Eine Forschung nach Ololiuhqui machte in bezug auf meine Arbeit im Gebiet der Halluzinogene, meinen Kreis rund. Seitdem bildet meine Arbeit, so zu sagen, einen magischen Kreis. Anfangspunkt war die Forschung nach der Bildung von lysergischen Amidesäuren (LSA) des in der Natur vorkommenden Ergot-Alkaloids Ergobasin. Dies führte zur Synthese lysergischer Diethyladmidesäure, LSD. Die Arbeit mit der halluzinogene Substanz LSD führte zur Forschung nach dem halluzinogenen Pilz Teonanacatl, wovon die aktiven Bestandteile Psilocybin und Psilocin isoliert wurden. Die Forschung dieses mexicanischen magischen Rauschgifts brachte mir dazu, ein zweites mexicanisches Rauschgift zu untersuchen: Ololiuhqui. In Ololiuhqui wurden ebenfalls lysergische Amidesäuren gefunden, wie auch Ergobasin, angedeutet als der halluzinogene Stoff, Hiermit war der magische Kreis rund."
Effekte
Ololiuhqui verursacht keine direkte Halluzinationen wie LSD oder Pilze das machen; Der Tripp ist vergleichbar mit dem hypnotischen Zustand von Morning Glory. Die Indianer erwähnen starke Visionen, sogar bei niedrigen Dosierungen. Möglicherweise hat dies mit den kulturellen Umständen, Riten, Zeremonien und schamanistischer Führung zu tun.
Der wichtigste psychoaktive Bestandteil ist Ergine. Es wurde nachgewiesen, daß dies eine traumhafte Trance oder leichten Schlafzustand mit Visionen verursacht.
Anwendung
Die traditionelle und meist geeignete Bereitungsweise ist Vermahlung von Samen, oder sie feinkauen, und in einer halben Tasse Wasser weichen lassen. Danach muß man die Substanz auftrinken.
Die traditionelle Dosierung wurde festgestellt auf 14 bis 22 Samen (R. Gordon Wasson, 'Ololiuhqui and the Other Hallucinogens of Mexico' in 'Homenaje a Roberto J. Weitlaner'. 1971). Es gibt Ergebnisse von Forschungen, wobei diese Dosierungen keinen Effekt auf Abendländer erzielten und 60 - 100 Samen eingenommen werden mußten. Höhere Dosierungen führen meistens zu Brechreiz und sonstigen ungewunschten Nebeneffekten.
Warnung
Bitte keine Fahrzeuge steuern; Verkehrsteilnahme ist unerwünscht.
Keine Ololuihquisamen gebrauchen bei Schwangerschaft oder Brusternährung.
Personen in depressivem, ängstlichem oder traurigem Zustand wird abgeraten, Produkte wie Ololiuhqui zu gebrauchen.
Personen mit Schizophrenie in der Familie müssen Gebrauch der Samen mit großer Vorsicht betrachten, weil sie psychische Probleme verursachen können.
Azarius Encyclopedia: Using Psychedelics Safely
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Bewertungen
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Oct 25, 2009 Francesco sagt:
“24/10/09: A necessary recognition
first experience, with ololiuhqui and lsa in general;
male, healthy, 26 yo, 70kg x 175cm;
good set&setting, 18 seeds, chewed;
no good effects, no bad effects.
13h30: end of lunch (and no more eating afterwards)
19h30: chewing 1 seed. then 1 more. then 1 more. then 15 more (chewing 15 seeds at a time is a bit bitter, but totally doable).
20h20: quick dinner.
21h30: barely noticeable dizziness, light stomach uneasiness.
22h50: end of wait (i pass on to other stuff, with usual effects).
the seeds weren't enough, and maybe having dinner one hour after eating the seeds had a negative effect.
next time i'll try with 40 seeds (either grinded and soaked in distilled water for 24 hours, or chewed in 3 groups of 13 at 20 minutes intervals).
i wouldn't call it a waste of time or money: now i feel more confident with ololiuhqui (and, if possible, with my stomach) and ready for a stronger dose.”
Mar 29, 2009 mb sagt:
“also ich hab die dinger vor n paar stunden gfressn...
mein kopf is zwar schwer aber das liegt glaub ich daran das ich nur 4 std geschlafen hab...
”
Aug 3, 2008 ~~~~~~ sagt:
“I have gotten these seeds from an E-bay vendor. I recommend a dosage of 30 to start with, then 50 seeds feels hypnotic and starry, 100 is intense euphoria and very spiritually connected.
:-)”







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