Yopo Samen




Yopo, Anadenanthera peregrina und Piptadenia peregrina sind verschiedene Namen für die selbe Pflanze, mit einer reichen ethnobotanischen Geschichte. Nicht zu verwechseln mit A. colubrina. Der Gebrauch von Yoposamen ist gut dokumentiert und deckt mindestens 55 indigene Stämme ab. Der “Snuff” der Samen wird Cohoba genannt, und wurde in rituellen Kontexten in Brasilien, Chile, Kolumbien, Peru, Haiti, der Domenikanischen Republik und Puerto Rico verwendet. Mit einem Röhrchen wird das Cohoba in die Nase einer anderen Person geblasen, das ist wahrscheinlich die gewöhnlichste Methode.




Effekte
Es sollte bemerkt werden, das die Berichte von Yopoals auch Cebilsamen unpräzise und oft auch inkorrekt sind. Die meisten Menschen sind sich der Unterschiede im chemischen “makeup” dieser beiden Spezien nicht bewusst.
Obwohl Yoposamen oral eingenommen werden, gebrauchen diese die meisten Menschen durch die Nase. Die Effekte sind von Brechreiz, Schwindelkeit und Kopfschmerzen begleitet. Die meisten GebraucherInnen berichten von einer traumartigen, oder psychodelischen Erfahrung, die ca. 15 Minuten andauert, mit einem Nachglühen.
Anwendung
Um vom Körper absorbiert zu werden müssen die Samen vor dem Gebrauch aufbereitet werden:
- verwende 1-4 Samen pro Person
- erhitze die Samen mit wenig Hitze bis sie poppen
- trenne den äusseren Teil des Samens vom inneren
- der innere Teil wird verwendet
- den äusseren teil kannst Du entsorgen
- erhitze den übrigen Teil weiter bei geringer Hitze
- bis sie hart und knusprig sind
- zerbrösel den Samen (verwende dazu eine Kaffeemühle oder einen Mörser, etc.)
- vermische folgendermassen: 2 Teile Samen, 1 Teil Calciumhydroxid und 1 Teil Backsoda
- füge einige Tropfen Wasser hinzu und forme eine Paste
- vermische es ordentlich und erhitze weiter bei geringer Hitze bis die Paste trocken wird
- zerstampfe es zu trockenem feinem Pulver (verwende dazu eine Kaffeemühle oder einen Mörser, etc)
Die frischen Samen werden aufpoppen (und den Innenteil der Samen freigeben) wenn sie leicht erhitzt werden (dieses Prozedere dauert bis zu 20-30 Minuten). Ein kleiner Topf oder eine Pfanne funktioniert am besten, ein Deckel hilft die Temperatur zu halten. Wenn die Samen aufpoppen, trenne denn Innenteil von der äusseren Schale und entferne diese.
Der Innenteil der Samen wird dann zu Pulver zerrieben und mit Calciumhydroxid und Backsoda vermischt. Mit eine paar Tropfen Wasser wird das ganze zu einer Paste verarbeitet. Vermische diese Paste bestens, damit alle Zutaten vermengt sind.
Erhitze diese Paste in einer Pfanne oder einem Topf bei geringer Hitze um das Wasser der Paste verdampfen zu lassen. Wenn die Paste zu Pulver wird, verwende eine Kaffeemühle oder einen Mörser um das Pulver zu verfeinern und schnupfbar zu machen.
Es dauert vielleicht einige Zeit bis die Paste trocken wird, ein Föhn kann hilfreich sein um den Prozess zu verschnellern. Essbares Calciumoxid muss hinzugefügt werden damit der menschliche Körper effektiv absorbieren kann. Backsoda wird hinzugefügt um die Absorbtion zu verbessern.
Wegen den starken Effekte auf den Körper wird BeginnerInnen nahegelegt mit einer Dosis von 3 Samen zu beginnen. Du kannst die Samen in einer Pfanne rösten, bis sie trocken genug sind um sie mit einem Mörser zu zerbröseln. Wenn Du versuchst sie zu zerbröseln, wenn sie noch nicht trocken genug sind, dann werden sie zu einer klumpigen und klebrigen Masse. Das feine Pulver wird mit dem in der Packung inkludierten Kalk gemischt. 0,1 Gramm Kalk reicht für jedes Gramm Yoposamen.
Diese Mischung kann durch die Nase gezogen werden, oder in die Nasenlöcher einer anderen Person geblasen werden. Das kann sich schmerzhaft anfühlen. Dosierungen von 3-5 Samen scheinen psychodelisch für die meisten GebraucherInnen zu sein. Dosierungen über 5 Samen scheinen sehr stark und sehr ungemütlich zu sein. Eine Packung beinhaltet 40- 50 Samen.
Inhaltsstoffe
Die Samen von A. peregrina beinhalten N,N-DMT, 5-MeO-DMT und 5-HO-DMT (= Bufotenin) (C. Raetsch 2005).
Warnung
Es ist ein sehr experimentelles Kraut. Menschen, die an DMT Erfahrungen interessiert sind, oder ihre schamanistischen Fähigkeiten verbessern wollen, können sich besser bei Quellen wie Psychotria viridis oder Mimosa hostilis informieren.
Azarius Encyclopedia: Using Psychedelics Safely
Links
Auf Erowid findest Du mehr Information über Yopo, Tripberichte inkludiert.
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Bewertungen
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Aug 25, 2009 Andrei sagt:
“Powerful, massive visual Changes, Feelings that just can be described as cosmic. Loss of common religious Thoughts. Not compareable to LSD or Shrooms, only Mescaline can blow your Brain that massive.
Superb !”
Jul 29, 2009 Kleriker sagt:
“Habs DREI mal probiert.
Einmal 2 Samen gekaut und geschluckt.
da gabs nur ne leichte Übelkeit.
Dann nochmal 2 als pulver geschnupft , da war mir bisschen übel und der körper wurde schwerer , leichtes Kopfweh.
Dann hab aus 5 Samen und einen Tee zubereitet , mir wurde sehr übel und ich bekam starke Kreislaufprobleme , sehr unangenehm , das ganze war 4 Stunden sehr stark , ich konnte nur liegen.
Danach kam das Afterglow das fühlte sich an wie extrem betrunken zu sein aber ohne Euphorie. Dann wollte ich schlafen aber es ging nicht. Ganze Nacht wach gelegen.
Achja und es gab keine , nicht eine Halluzination.
Am nächsten Tag fühle ich mich immernoch verpeilt , Puls immernoch zu niedrig.
Fazit:
Blos nicht ausprobieren , es sei denn ihr wollt euch mal richtig dreckig fühlen.
”
Jul 1, 2009 SirSmokes sagt:
“WOW!!!!!!
Hab mir 6 Seeds geröstet, geschält und mit dem beiliegendem Kalk
ne mischung von 5:1 gemacht
ein traumzeug bin mit gott durchs universum geflitzt, zwischendurch mal wieder ins reale gekommen um zu kotzen aba sonst super
Nicht zu empfehlen für schwache nerven=)”
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