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Beurteilungen für Virola calophylla

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Virola calophylla

Virola calophylla ist eine der vielen Virola -sorten die N,N-DMT und 5-MeO-DMTbeinhalten. Wird durch die Nase gezogen, oder als orales Halizunogen eingenommen.

Nov 6, 2009 Lazyshaman sagt:
     
Ich hatte noch Epena-Pulver übrig und da das Schnupfen doch ganz ordentlich Kopfschmerzen machen kann, entschied ich mich, es mal mit Einnehmen zu probieren. Ich hatte gelesen, daß Epena auch oral ohne Zusatz eine MAO-Hemmers wirksam sein kann, wenn man entsprechend hoch dosiert. Die natürlicherweise in Virola enthaltenen Beta-Carboline wirken als MAO-Hemmer, liegen aber in relativ geringer Menge vor. Ich füllte einen gehäuften Teelöffel in Kapseln und nahm diese im Abstand von 5 Minuten ein. Nach etwa 40 Minuten staunte ich nicht schlecht. Alles im Raum begann zu glänzen, zu glitzern, die Farben erhielten eine Brillianz, die edel war. Noch spannender waren aber die Effekte auf die Gedanken. Das scheint bei MeO-DMT eben so zu sein, während bei DMT in Form von Yopo ich immer sehr froh darüber war, mir nicht allzuviele Gedanken machen zu müssen...Initial immer dieser Satz: "LOVE YOURSELF AND LET IT GO NOW !"Das war nicht mehr schulmedizinische Psychoanalyse, das war mehr, anders, ohne Schuld, Schuldner und Schuldige.
Dann der Schock für das Ego. Natürlich brauchen wir unser Ego um in der normalen Welt überleben zu können und erwachsen werden bedeutet eigentlich nicht mehr als eine Verhärtung des Egos. Dieser Ego-Abbau kann die Härtesten umhauen, wenn sie denn unter den Einfluß eines Halluzinogens geraten. Manchen würde man so etwas wünschen. Es kann aber auch sehr angenehm sein, der Ego-Abbau - es gibt nichts zu rechtfertigen, man hat Urlaub ! Wenn wir Menschen uns annehmen würden, wie wir sind, bräuchten wir keine Religion und keine Politik. Kinder lachen uns aus, wenn wir versuchen kreativ zu sein, aber mit zunehmendem Alter und zunehmender Erziehung erstarren unsere funktionellen Kolumnen, die Assoziationen werden langsamer. Ich habe Tripberichte gelesen von Leuten, die Breakthroughs hatten und sie berichteten oft von Entitäten, die Kindern glichen, Dinge anboten, zeigten, lachten oder sangen. Ich würde gern einmal so ein Breakthrough erleben, fühle aber, daß ich noch nicht reif dafür bin. Andererseits möchte ich auch kein kristallines DMT rauchen. Vielleicht schafft man es mit hochdosiertem Yopo ? Ich lasse mir jedenfalls Zeit damit. Ich verbrachte so etwa 2 Stunden mit Gedanken, die allesamt wunderbar zusammenhängend und klar waren, auch das Körpergefühl war sehr angenehm. Ich erinnere mich mit Schrecken an meine höherdosierten Salvia-Experimente, bei denen ich jedesmal das Gefühl hatte in eine furchtbare mechanische kalte Foltermaschine eingespannt zu sein...Das hier war direkt, das Individuum betreffend und zeigte mir, welche Fehler ich künftig vermeiden sollte, aber der Tonfall war nicht der eines strafenden Lehrers sondern immer mit Gefühl, mit Respekt.
Solange man auch der Substanz Respekt entgegenbringt.
Nach dem Trip wie immer bleierne Müdigkeit, aber nach etwas Dösen und einer Tasse Kaffee ein super Gefühl, schöner als auf chemischen Drogen, bei denen gehts dann los: Milch, Zitronen usw. Hier kann ich normal weiterleben, habe Appetit und erinnere mich an die meisten Inhalte ohne jegliche Verfälschungen. Ich lese nicht ernsthaft religiöse oder esoterische Literatur, habe nichtmal eine Bibel zu Hause. Ich versuche ohne Erwartungen heranzugehen und selbst etwas herauszufinden. Klar lese ich über diese Substanzen und VOR ALLEM den Gebrauch bei den Naturvölkern, aber ich sitze nicht mit vorgefertigten Phrasen im Kopf und warte auf den Trip, der mir alles bestätigt. Woher weiß ich aber, was wahr ist und was nur eine Sinnestäuschung ? Der Bauch sagts mir, in unserem Gastrointestinaltrakt sitzen mehr Ganglienzellen ( eine Art Nervenzellen ) als im gesamten Rückenmark und wenn die ihr OK zu einer vom Großhirn kommenden Information geben, dann gehe ich davon aus, daß das stimmt. Wenn wir alles anzweifeln würden, wo wären wir dann ? Instinkte sind wichtig und Intuition ist wichtig. Es ist wichtig sich mit den eigenen Problemen auseinanderzusetzen und nicht denen anderer Menschen, ungebeten, meine ich.
Epena und Yopo sind für mich ein weites Forschungsgebiet und ich denke, daß neben meiner beruflichen Tätigkeit noch Zeit für solche Dinge bleibt.


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